(Ganz unten bekommt ihr es vorgelesen, inklusive Plauderei….)

Wir sind nicht seriös. Viel schlimmer: wir sind unter uns. Die Buchbubble ist unser Happy Place. Die meisten sind nicht nur quasi Freunde.


Man leidet miteinander, teilt seine Bookboyfriends, findet Readingbuddys.
Gespräche über den SUB, den RUB und den TBR sind an der Tagesordnung.

Wenn ein Buchblogger über seinen Bookhangover klagt, bekommt er viele Smilies oder im Livestream ein mitfühlendes Nicken. Auf der Messe findet man bunte Gruppen, die quietschend zusammen auf dem Boden sitzen und sich scheinbar schon Jahrzehnte kennen.


Bookstagrammer und Buchblogger sind oft in ihrer eigenen Welt. Es gibt verschiedene Sparten, passend zu den verschiedenen Genre.
Ausnahme: wer über “Literatur” spricht, passt eventuell zum Feuilleton.


Doch der Rest? Eher nicht. Und das ist okay so. Es geht um Emotionen, Zusammenhalt und einfach die Liebe zum Lesen. Ist das nicht schön, dass es diese Möglichkeit gibt? Gleichgesinnte finden, Autoren direkt unterstützen und anderen das Lesen schmackhaft machen?

Für alles andere könnt ihr gerne Deutschlandfunk (wo ich tatsächlich regelmäßig reinhöre) verfolgen.
Kurze Anmerkung: ich schreibe weniger ausführlich (zumindest bei “Insta”), da es nicht gelesen wird. Adressatenbezug, so einfach ist das.


Fühle ich mich angegriffen? Nein. Denn hier und da muss ich zustimmen.
Doch zur Professionalität?

Nun ja, ich kenne Buchwissenschaftler und andere Akademiker, die trotzdem flapsig bloggen. Ganz einfach, weil sie es können.


Go for it!

Buchblogger. Kann man verstehen, muss man aber nicht.

Sara Merzo, 25.2.21

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Es gibt verschiedene Talente zu finden. Die einen machen Fotokunst, andere finden immer die richtigen Worte. Ich zähle jetzt nicht alles auf. Stöbert doch einfach mal in den Hashtags!

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Bei den Websites und Blogs bin ich nicht mehr auf dem neusten Stand. Aber ich freue mich auf eure Empfehlungen!

Kurze Anmerkung: ich habe für diesen Post in Buchmessenvlogs gestöbert und bin nun etwas melancholisch. Nicht wegen dem großen C. Mein letzter richtiger Besuch war 2016. Aber es waren schon schöne Zeiten. Wie ein nicht so ganz geheimer Club. Hach, ich vermisse es, gemeinsam dieses Abenteuer zu erleben. Ich habe Messeblues.

Diese Aufnahme ist quasi unbearbeitet und mit meinem “schlechten” (!!) Mikro aufgenommen. Ein Hörbuch würde es natürlich in anderer Qualität und Sprechweise geben. 😉

6 thoughts on “Buchblogger sind unprofessionell

  1. Ein schöner Beitrag! Sehr empfehlenswert finde ich Trimagie (auf Facebook) oder Trimagie_und_mehr . Stöber doch gern mal dort. Liebe Grüße Sabrina

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