Wer keine Lust zum Lesen hat, kann sich den Beitrag gerne einfach anhören!

Ich durfte Megan ein paar Fragen stellen. Sie ist somit Schirmherrin meiner „intiv“ -Reihe.

intiv= Interview+kreativ+Motiv | aber auch intiv= into smth, also Einleitung der Kreativen.

Und los geht´s!

Hey Megan! Du hast dich bewusst für´s Selfpublishing entschieden. Welche waren für dich die entscheidenden Vorteile?

Megan: Ich mag sowohl die Möglichkeiten, als auch die Herausforderungen, die mit dem Selfpublishing einhergehen. Dabei darf ich selbst entscheiden, welche Personengruppen in meinen Büchern repräsentiert werden. Außerdem macht es mir Spaß, Genres zu mischen. Natürlich gehen mit dem Selfpublishing viel Arbeit und hohe Kosten einher, aber wenn ich meine fertigen Bücher in den Händen halte, fühle ich jedes Mal die Bestätigung, dass sich der Aufwand gelohnt hat.

Stimmt, da hast du definitiv mehr Entscheidungsfreiheit. Du illustrierst auch. Sind bei deinen Geschichten zuerst der Text oder die Bilder da?

Megan: Meistens gibt es eine vage Idee von einem Charakter, der mir im Kopf herumschwirrt. Oft sehe ich seine grobe Geschichte dann schon vor mir. Ich skizziere den Charakter und wichtige Szenen für mich selbst, um die ersten Ideen zu sortieren und besser beschreiben zu können. Im Prinzip wie bei einem Storyboard. Die „richtigen“ Illustrationen kommen später hinzu, wenn es bereits eine Rohfassung der Geschichte gibt. Am liebsten erstelle ich Bilder, die später in Form von Postkarten oder Aufkleber als Goodies dienen.

Kein Wunder, bei deinem Zeichentalent! Die Charakterentwicklung macht dir laut Instagram am meisten Spaß. Welcher Charakter ist dir wieso besonders ans Herz gewachsen?

Megan: In gewisser Weise wachsen mir alle Charaktere ans Herz. Ich nehme mir bei jedem Projekt Zeit, um jeder einzelnen Figur eine eigene Geschichte zu geben. Das passiert entweder beim Brainstorming bei langen Autofahrten oder während ich zeichne. Manchmal verliere ich mich in tagelanger Recherche, wenn ich zum Beispiel den kulturellen Hintergrund einer Figur realistisch umsetzen möchte.

Einer meiner Lieblingscharaktere ist Raphael aus „Eine Ewigkeit Entfernt“, weil ich mich mit ihm verbunden fühle. Er ist kein perfekter Charakter und hat eindeutige Schwächen und ich glaube, genau das ist der Grund, warum ich ihn so sympathisch finde.

Unperfekte Charaktere mag ich auch. Was ist dein Wunsch für 2021?

Megan: So banal das auch klingen mag, aber: Ins Kino gehen. Ich hoffe, dass das im Laufe des Jahres wieder möglich sein wird – vorausgesetzt, es ist ohne Gefahr umsetzbar. Auf das Schreiben bezogen: Ich möchte in diesem Jahr 2 Bücher herausbringen. „Von Vergänglichkeit Verfolgt“ erscheint ja bereits im April, aber ich habe noch ein anderes Projekt, bei dem ich gut vorankomme. Das bringe ich vielleicht im Herbst heraus. Da kommt es auf die Testleserrückmeldungen an. Die Voraussetzung für das Erscheinen ist natürlich, dass es eine lesenswerte Geschichte ist und das kann ich als Autorin selbst nur schwer beurteilen.

Das mit dem Kino wäre toll & wegen den Projekten drücke ich dir die Daumen. Du nennst dich Traumtänzerin. Wieso?

Megan: Ich mag diesen Begriff einfach. Ich bin Autorin – weil ich schreibe, Illustratorin – weil ich zeichne & Traumtänzerin – weil ich auch ganz viele andere Dinge ausprobiere (mit mehr oder weniger Erfolg). Da finde ich die Bezeichung passend. Ich tanze zwischen verschiedenen Träumen umher und nehme aus unterschiedlichen Hobbys Inspirationen für mein Leben mit. Im Endeffekt geht es doch darum, das Leben von all seinen Seiten kennenzulernen und sich darin auch manchmal zu verlieren.

Das ist doch mal ein wundervoller Schlusssatz! Halte das auch so. Besonders das mit dem Träumen (siehe Untertitel der Website xD). Danke fürs Beantworten! Wo kann man dich auf Social Media finden?

Instagram: Maganeemoll | Facebook: Megan E. Moll (eher inaktiv) | Youtube: Megan E. Moll | Lovelybooks: Megan E. Moll

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.